Crux Linux

Auf meinem Privatrechner verwende ich im Gegensatz zum beruflichen Umfeld gerne Unix-Distributionen. Da die meisten bekannten Distributionen wie Ubuntu, Fedora oder ArchLinux mit viel Ballast ausgeliefert werden, habe ich mich nach einem modularen und leichten Betriebssystem umgesehen und bin dabei auf Crux gestoßen.

Crux verwendet eine simplen Ansatz und besteht aus einem schlanken Basissystem, welches durch Ports ergänzt werden kann. Mittlerweile pflege ich auch einige Ports und Dokumentationen, um meine Erfahrungen mit Crux für die Nachwelt festzuhalten.

mbp-crux

Das Betreiben von Linux-Betriebssystemen auf MacBooks ist meist nicht so einfach möglich wie auf gängigen anderen Geräten. Closed-source Treiber und einzigartige Hardware-Bestandteile wie der T2-Chip erfordern deutlich mehr Arbeit, um ein Betriebssystem auf MacBooks mit x86-Prozessoren zum Laufen zu bekommen.

Privat besitze ich noch ein MacBook Pro 15,2 aus 2018, auf welches ich Crux portiere. Neben Anpassungen am Kernel müssen zusätzliche Treiber kompiliert und geladen werden, damit der Bootvorgang auf dem Gerät möglich ist. Alle Anpassungen fasse ich in einem Repository zusammen.

Dotfiles

Fast alle Konfigurationen von Kommandozeilenprogrammen oder Diensten werden in Unix-Betriebssystemen in einem oder mehreren standardmäßig ausgeblendeten Ordnern im Benutzerverzeichnis gespeichert. Um die Ordner auszublenden, beginnt ihr Name mit einem führenden Punkt. Die Sammlung dieser Ordner werden deshalb auch dotfiles genannt.

Die von mir verwendeten Konfigurationsdateien habe ich auf Github bereitgestellt.

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